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PKV

Sterbetafel:

In der Beitragskalkulation der Privaten Krankenversicherung spielt neben der Schadenswahrscheinlichkeit, Deckung interner Kosten, Bildung von Rückstellungen u.Ä. auch die Sterbetafel eine Rolle. In der PKV werden Altersrückstellungen gebildet, die helfen sollen, den Beitrag bei steigendem Alter vergleichsweise stabil zu halten. Diese Mittel sollen ja auch bis zum Schluß reichen.

Daher spielt die durchschnittliche Lebenserwartung von privat Versicherten eine Rolle. Diese ist in der Sterbetafel dargestellt. Die privaten Krankenversicherungen müssen alle mit möglichst aktuellen Sterbetafeln arbeiten. Sie werden immer wieder der tatsächlichen Entwicklung angepaßt.

Beitragsbemessungsgrenze:

Die Beitragsbemessungsgrenze legt fest, bis zu welcher Höhe des monatlichen Einkommens Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung zu zahlen sind. Bis vor einigen Jahren entschied dies gleichzeitig auch, wer in die private Krankenversicherung wechseln kann. Heute ist das nicht mehr so. Die Pflicht- grenze dafür ist höher geworden als die Beitragsbemessungsgrenze. Durch Steigerungen dieser Grenze erhöht sich der Krankenversicherungsbeitrag für alle Personen, die bereits den Höchstsatz der gesetzlichen Kasse zahlen.

Versicherungspflichtgrenze

Korrekt heißt es eigentlich Jahresarbeitsentgeltsgrenze, durch Gewohnheit sagt man aber oft weiterhin Versicherungspflichtgrenze, oder kurz Pflichtgrenze, dazu. Die Grenze entscheidet vom Betrag des Bruttoeinkommens her, welche Angestellte und Arbeiter in die private Krankenversicherung gehen können. Seit Frühjahr 2008 reicht es allerdings nicht mehr, für 1 Jahr über der Pflichtgrenze zu liegen. Es müssen schon 3 Jahre hintereinander sein. Nur die regelmäßigen Einkünfte zählen für das Überschreiten der Pflichtgrenze.

Hausarztprinzip:

Immer häufiger werden Tarife mit dem Hausarztprinzip an geboten, auch Primärarztprinzip genannt. Dies sind günstige Tarife, wo der Versicherer jedoch will, daß man als Erstes zum Hausarzt geht, ehe man zu Fachärzten geht. Hält man das nicht ein, gibt es Kürzung um 20 oder 25 % von der entsprechenden Rechnung. Dies gilt oft auch für die Verordnungen, wie Medikamente, Massagen, Krankengymnastik etc.- Mitunter ist es auch nötig, den Hausarzt namentlich zu benennen - man kann bei diesen Versicherern auch den Hausarzt also nicht ohne Weiteres wechseln. Risikozuschlag für Sehhilfen:

Einige neuere Tarife in der privaten Krankenversicherung sehen vor, daß es einen Risikozuschlag für das Tragen von Sehhilfen gibt (also Brille, Kontaktlinsen). Das gilt aber nur, wenn das bereits bei Antragstellung zutrifft. Nicht, wenn sich das später ergibt. Die Zuschläge sind überschaubar, wie z.B. 3,- bis 5,- Euro. Man kann dafür mitunter Sehhilfen auch ausschließen lassen, und braucht dann auch keinen Zuschlag zu zahlen.

Fehlende Zähne ausschließen:

Mitunter gibt es Kunden, die eine PKV wollen, aber so ungern zum Zahnarzt gehen, daß sie lieber mit Lücken herumlaufen. Wenn es bereits Lücken gibt, macht das bei der Risikoprüfung bzw. der Aufnahme Schwierigkeiten. Wenn es einem wirklich lieber ist, den Zahnersatz hierfür auszuschließen, weil man den Zahnersatz gar nicht vorhat, oder das dann lieber irgendwann günstig in Ungarn, Tschechien, Polen etc. machen läßt, kann man das bei einigen Versicherern tun. Bei mehr als 3 oder 4 Zähnen gibt es allerdings kaum noch Versicherer, obwohl es auch einen gibt, wo dies bis 10 fehlende Zähne möglich ist.

Künstler und PKV

Auch Künstler und künstlerische Berufe (wie Graphiker, Journalisten etc.) kommen für die PKV in Frage, wenn sie freiberuflich tätig sind. Allerdings gibt es ja die Künstlersozialversicherung, in welche Personen solcher Berufe aufgenommen werden können. Die Anspruchsvoraussetzungen werden geprüft. In der KSV gibt es gewissermaßen "Arbeitgeberanteile" zur Krankenversicherung, gesetzlichen Rentenversicherung und den anderen Sozialversicherungen, sodaß der Versicherte selbst nur den halben Beitrag zahlt. Das ist für Personen mit kleinem Einkommen sehr attraktiv, sodaß sie normalerweise danach sehen, daß sie dort aufgenommen werden. Im Regelfall bedeutet das dann auch, daß man in der GKV versichert sein muß. Es gibt aber Befreiungsmöglichkeiten bei höherem Einkommen.

Kosten um Schwangerschaft und Entbindung Zweck der ArbeitgeberBescheinigung in der PKV Aenderung des Eintrittsalters für Kinder von Antrag oder Angebotsanfrage Kinder in der privaten Pflegepflichtversicherung Die Produktinformation in der privaten Krankenversicherung Bescheinigung der Arbeitsunfaehigkeit in der PKV Allgemeine Wartezeiten Krankentagegeld Beitragsbemessungsgrenze ArztTarife in der PKV Stationäre Zusatzversicherung in der PKV Hausfrauen in der privaten Krankenversicherung Bescheinigung der Arbeitsunfaehigkeit in der PKV Risikozuschlag für Sehhilfen Kurtarif Pflicht zur Krankenversicherung Versicherungspflichtgrenze Künstler und PKV Zahnzusatzversicherungen in der PKV Was ist ein Belegarzt Generika in der privaten Krankenversicherung von Antrag oder Angebotsanfrage Die Produktinformation in der privaten Krankenversicherung Verschiedene Leistungen Medikamente bzw Arznei in der PKV Kurtarif Borderline Syndrom Forum Depressionen Asperger Syndrom Zahnzusatzversicherungen in der PKV Können Arbeitslose in der privaten Krankenversicherung sein Kinder in der privaten Pflegepflichtversicherung ArztTarife in der PKV LaserOperationen PKV für Seefahrer Alleinversicherung von Kindern in der PKV LaserOperationen Künstler und PKV Fehlende Zähne ausschließen Entbindungspauschale in der PKV Umstellung des Versicherungsschutzes in der PKV Versicherungswechsel in der PKV durch Nichtzahlung des Beitrags Was wird vom Arbeitgeberzuschuß getragen Zahnzusatzversicherungen in der PKV Hilfsmittelkatalog Wann erhält man ein Tagegeld wegen Arbeitsunfähigkeit Hausfrauen in der privaten Krankenversicherung Pflegezusatzversicherung Zweck und Nutzen einer Krankenhaus Karenzzeit Beamtenanwärter in der PKV Verliert man die Beitragsrückerstattung immer wenn man zum Arzt oder Zahnarzt gegangen ist Offener Hilfsmittelkatalog Künstler und PKV Bindungszeiten in der gesetzlichen Krankenversicherung Kosten um Schwangerschaft und Entbindung Pflicht zur Krankenversicherung Versicherungspflichtgrenze Vorversicherung in der Krankenversicherung Warum sind Frauen in der PKV teurer als Männer Ist eine denkbare Arbeitslosigkeit ein Hinderungsgrund für den Beitritt in die PKV Regelhöchstsatz Geltungsbereich in der privaten Krankenversicherung Risikozuschlag für Sehhilfen Krankentagegeld Risikozuschlag für Sehhilfen Zahnleistungen ganz ausschließen Allergien Pflicht zur Krankenversicherung Hausfrauen in der privaten Krankenversicherung Welche privaten Krankenversicherungen gibt es eigentlich